Welche Textildruckarten gibt es?
Textildruckarten unterscheiden sich in Preis und Quallität.
Folgende Arten sind die gängisten:
- Transferdruck
Der digitale Transferdruck, auch bekannt als Fotodruck, wird hauptsächlich für das Bedrucken von Textilien verwendet. Dieses Verfahren ist nicht nur kostengünstig, sondern auch die müheloseste und schnellste Form unifarbenen Textilien zu einem attraktiveren Aussehen zu verhelfen. Dabei werden die individuellen Motive vom Computer, die vorher eventuell eingescannt oder vorbereitet wurden, entweder von einer jpg-, tif-, bmp-, pdf- oder einer Coral Draw-Datei, mit einem Farblaser-Drucker oder einem Kopierer auf ein Spezialtransferpapier gedruckt. Unter großer Hitzeeinwirkung und starkem Druck wird das Motiv danach auf helle Textilien übertragen. Bei dunklen Textilien wird das Transferpapier entsprechend den Konturen des Motivs ausgeschnitten und erst dann übertragen. - Sublimationsdruck
Dieses Druckverfahren, was auch als Transferdruck bekannt ist, wurde entwickelt, um die Möglichkeit zu haben, Einzelstücke wie auch Massenware kostengünstig zu bedrucken. Das können Regenschirme oder T-Shirts, Teller, Fliesen, Holzschilder, Vasen Flaschen, aber auch Pokale oder Aluminiumschilder sein. Voraussetzung allerdings ist, dass das Material mit Polyester-Lack beschichtet ist oder aus Polyestergewebe bestehen muss. Was dann auf die Materialien übertragen wird, ist individuell verschieden, u. a. Bilder, Texte oder Logos. Um dies zu bewerkstelligen, benötigt es Farbstoffe, Spezialtinte, Transferfolie oder -papier und eine Thermopresse. - Siebdruck
Wesentliches Merkmal des Siebdruckverfahrens im Textildruck: Der Stoff wird direkt mit der Farbe oder Farbpaste bedruckt. Je nach Art der Textilfarbe schwankt die Deckkraft der Farben und der Warengriff des fertigen Druckes. Bei Pigmentdruck ist die Farbdeckung hoch, jedoch ist der Warengriff hart. Eine zusätzliche Erhöhung der Deckkraft kann man bei Pigmentdruck dadurch erzielen, wenn man z.B. bei dunklen Stoffen zuerst in weiß und anschließend in der gewünschten Farbe druckt, dieses ist durch den zusätzlichen Arbeitsschritt unwirtschaftlich, da man einfacher die Druckpaste in ihrer Zusammensetzung erhöhen kann. Für große Stückzahlen ist dieses Druckverfahren am billigsten. Zudem ist der Druck, je nach verwendeter Textilfarbe (Pigment-, Säure-, Reaktiv-, Küpen- und Direktfarbstoffe) am beständigsten. Nur bei Pigment ist keine Nachbehandlung erforderlich, sonst schwankt diese vom einfachen Waschen bis hin zum Waschen mit diversen Chemikalien.
Siebdruck ist nur bei sehr hoher Auflage und wenigen Farben die Wahl da die Setupkosten hoch sind. - Direktdruck
Da bei diesem Druckverfahren keine Transferfolie nötig ist, sind die auf diese Weise bedruckten T-Shirts nicht nur besser zu tragen, sondern sehen auch erheblich besser aus, da kein Folienrand zu fühlen ist. Hierbei wird direkt von Computer oder Laptop ein Motiv auf das T-Shirt gedruckt. Doch braucht es dazu mindestens eine Auflösung von 200 dpi. Die Farbe Weiß kann allerdings nicht gedruckt werden, da Weiß durchsichtig erscheint und dann die Farbe des T-Shirts anzeigt. Es ist jedoch möglich mit einer weißen Basis zu arbeiten (Digital Direct Underlay), was ebenso den Druck auf schwarze oder dunkelfarbige Textilien ermöglicht. - Flock und Flexplot/Druck
Beim Flex- und Flockdruck wird das Motiv direkt aus einer Folie ausgeschnitten und mithilfe einer Transferpressse unter Hitze und Druck auf die Textilien gepresst. Diese Verfahren eignen sich für kleine Auflagen von Schriften bzw. zusammenhängenden Motiven. Die Farbauswahl beschränkt sich auf die lieferbaren Folienfarben der Hersteller.
Je mehr Farben desto höher der Preis